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Tabletten statt Spritzen

Fumarsäure gegen Multiple Sklerose


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Tabletten statt Spritzen: Fumarsäure könnte bei Multipler Sklerose helfen

Der Wirkstoff Fumarsäure kann offenbar die Schubrate bei der Multiplen Sklerose annähernd halbieren und auch die MS-typischen Schädigungen des Gehirns deutlich reduzieren: So das Ergebnis einer Studie, die auf dem Fachkongress ECTRIMS in Amsterdam für großes Aufsehen sorgte.

"Insbesondere die Kombination aus hoher Wirksamkeit und Sicherheit machen das Medikament zu einer interessanten Behandlungsoption", kommentierte Studienleiter Professor Ralf Gold, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik (St. Josef Hospital) in Bochum und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und des Ärztlichen Beirates der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V.

Quelle: Bundesverband, Nov 2011

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Fumarsäure gegen Multiple Sklerose

In der "Visite"-Sendung hat das NDR-Fernsehen über die Wirkung von Fumarsäure zur Behandlung der Multiplen Sklerose berichtet. Interviewpartner Professor Ralf Gold, Vorstandsmitglied im Ärztlichen Beirat des DMSG-Bundesverbandes rechnet mit einem Durchbruch in der Therapie.

Fumarsäure, eine Substanz, die in der Natur vorkommt, wird seit mehr als zehn Jahren für die Behandlung von Schuppenflechte eingesetzt. Jetzt stellt sich heraus: Dieser Stoff kann auch bei Multipler Sklerose helfen. Das haben Forscher in Tübingen und in Bochum herausgefunden. Demnach ist Fumarsäure in der Lage, das Immunsystem auf raffinierte Weise gegen die Krankheit stark zu machen. Sie wirkt auf die dendritischen Zellen ein, also die Zellen, die das Kommando für die Immunabwehr im Körper haben. Die Wissenschaftler wiesen nach, dass Fumarsäure die Dendritischen Zellen umerziehen kann - und zwar zu dem Typ, der entzündungshemmend wirkt und so überschießenden Entzündungsprozessen entgegenwirkt.

Quelle: 10.1.2012, Bundesverband

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