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Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft stellt aktuelles Internettool vor:

„Multiple Sklerose erforschen“ erklärt Wege zu neuen Therapieoptionen


Quelle: DMSG Bundesverband

Hannover, 31.01.2012 - Welche Wirkstoffoptionen zur Therapie der Multiplen Sklerose befinden derzeit sich in den Forschungs-Pipelines? Wie entsteht eigentlich ein neues Medikament? Der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft gibt mit dem neuen Internettool „MS erforschen“ auf www.dmsg.de einen verständlichen und neutralen Überblick zu den vielversprechendsten Hoffnungsträgern in der zukünftigen Behandlung der Multiplen Sklerose und zeichnet ihren Weg in den klinischen Studien nach.

Durchschnittlich dauert es ca.12 Jahre von der Entwicklung eines neuen Wirkstoffes bis hin zur Zulassung eines Medikamentes. Die Entstehungsgeschichte ist ein langwieriger Prozess, dessen einzelne Wegstrecken genau festgelegt sind, die jedoch für den medizinischen Laien in der Regel nicht durchschaubar sind. Gemeinsam mit der AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, hat sich der DMSG-Bundesverband der Aufgabe gestellt, dieses zu erklären und die Entstehung optionaler MS-Therapeutika von der Idee bis zum Abschluss der Studien transparent darzustellen.

„MS erforschen“ stellt die aussichtsreichsten Wirkstoffe, die sich momentan in der klinischen Erprobung befinden in den Studienphasen I bis III vor und erläutert dazu in einem Wirkstoff –Steckbrief alles Wesentliche und Wissenswerte: der Wirkstoff als solcher, seine Wirkweise und Verabreichungsform werden vorgestellt, die Studientitel benannt, die Aussichten beschrieben. Besondere Aufmerksamkeit erfahren dabei die Wirkstoffe in der Phase III, der letzten Etappe vor einer möglichen Zulassung. Hier können zusätzliche Informationen zum Studienprofil aufgerufen werden. Fachausdrücke sind markiert und werden an Ort und Stelle übersetzt und erklärt.

Im begleitenden Exkurs Klinische Studien verstehen erfährt der Nutzer, was es bei der Interpretation von Studien zu beachten gilt. Nachvollziehbar erklärt werden die Studienphasen, das Studiendesign, die Studientypen und die Auswertungskriterien. Darüber hinaus geht der Exkurs auf die Stellung von Sponsoren ein. Links führen auf Internetseiten mit zusätzlichen Informationen, beispielsweise zum Deutschen Register klinischer Studien.

Die renommierten Neurologen und Vorstandsmitglieder des Ärztlichen Beirates des DMSG-Bundesverbandes, Prof. Dr. med. Peter Flachenecker, Chefarzt des Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad und Prof. Dr. med. Ralf Gold, Direktor der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum, haben „MS erforschen“ wissenschaftlich begleitet. Die Konzeption sowie die grafische und technische Umsetzung hat die Berliner Firma interActiv Systems (iAS), die redaktionelle Verarbeitung der Texte hat die Agentur media consulting Hemmingen übernommen. Der DMSG-Bundesverband dankt der Techniker Krankenkasse für die Finanzierung dieses innovativen Tools im Rahmen der Projektförderung der Krankenkassen.

DMSG, Bundesverband e.V.        
Hannover, 31. Januar 2012  

Pressemitteilung DMSG Bundesverband: PDF Download als PDF

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