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Interview zum Welt MS Tag am 30.Mai

KEINER SIEHT´S. EINE(R) SPÜRT´S, so lautet das Motto in 2019. Vielen Menschen sieht man die chronische Erkrankung nicht an, darauf macht der diesjährige MS Tag aufmerksam. Carola erhielt als junge Frau die Diagnose Multiple Sklerose.

Heute erzählt uns die mehrfache Mutter über ihre unsichtbaren Symptome und wie sie gelernt hat, damit umzugehen:

„Die MS begleitet mich seit meiner Jugend. Ich sage mittlerweile: Es ist meine MS, sie gehört zu mir, ich kann sie ja nicht abschütteln.
Zu meinen unsichtbaren Symptomen gehören seit Jahrzehnten starke Sensibilitäts- und Sehstörungen. Es ist ein dauerhaftes Kribbeln im Körper, außerdem fühlen sich meine Beine manchmal wie Gummi an. Hin und wieder verdunkelt sich mein Gesichtsfeld, dann weiß ich, es ist Zeit, einen Gang niedriger zu schalten.“
Im Alltag würde sie sich mehr Höflichkeit von Außenstehenden wünschen. Es kommt z.B. oft vor, dass sie auf dem Behindertenparkplatz angesprochen wird, warum sie dort parke, „schließlich könne sie ja laufen“.
Trotz vieler Einschränkungen genießt Carola das Leben. Ihr Mann und ihre Familie sind ihre größte Stütze. „Dazu kommt das Singen im Chor, Krankengymnastik und regelmäßige Bewegung sind für mich die beste Medizin.“

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