Bund, Länder und Kommunen diskutieren radikale Einschnitte bei sozialen Leistungen. Gespart werden soll ausgerechnet da, wo Unterstützung unverzichtbar ist: bei Kindern und Jugendlichen, bei Menschen mit Behinderungen – bei Millionen Menschen und ihren Familien.
Eine Streichliste mit mehr als 70 Kürzungsvorschlägen zeigt wie tief diese Einschnitte gehen würden: Individuelle Rechtsansprüche auf Schulbegleitung sollen gestrichen, das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen eingeschränkt, die Nachbetreuung junger Erwachsener aus der Jugendhilfe abgeschafft und der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende zusammengestrichen werden. Manche Vorschläge widersprechen offen der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention.
Ein stabiler Sozialstaat ist unverzichtbar - für die ganze Gesellschaft und besonders für Menschen, die beispielsweise durch eine Krankheit wie die MS auf ihn angewiesen sind. Einen Sozialabbau will der Paritätische Gesamtverband nicht hinnehmen und auch die DMSG Bayern spricht sich klar gegen die geplanten Kürzungen aus. Gemeinsam können wir unseren Widerspruch zeigen und Druck machen! Wie? Indem wir unsere Abgeordneten anschreiben, die Sharepics des Paritätischen teilen und die Argumente gegen den Sozialabbau lesen und teilen. Alle konkreten Schritte dafür finden sich auf der Kampagnenseite des Paritätischen.
