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Aktuelle Informationen aus dem Landesverband

Mitgliederzeitschrift "Kontakt"


Kontakt 3/2023

 

Gemeinsam stark – in dieser Aussage stecken viele Botschaften. Wir gehen der Frage nach, warum Gemeinschaft eine wichtige Rolle bei der Krankheitsbewältigung spielt. Der Schwerpunkt der Ausgabe liegt auf dem Thema „Gut vernetzt“. Bei der Neudiagnose „MS“ spielen Familie und Freunde zunächst eine große Rolle. Doch vor allem Selbsthilfe- und Kontaktgruppen sind entscheidende Faktoren, denn sie spenden Trost, beugen Isolation vor und stärken MS-Betroffene und deren Angehörige.

 

Eine besondere Form der Vernetzung sind die Selbsthilfegruppen. Man kann über die Stärken und Schwächen des deutschen Gesundheitssystems viel sagen, aber in einem sind wir wirklich stark: in unserem vielfältigen Angebot an Selbsthilfegruppen. Laut Bundesministerium für Gesundheit engagieren sich rund 3,5 Millionen Deutsche in der Selbsthilfe. Warum sind diese Gruppen so wichtig und welche positiven Auswirkungen haben sie auf MS-Betroffene?

Welche Gruppe ist für mich geeignet und wie finde ich eine passende MS-Gruppe? Wir stellen einige unserer SHGs vor. Unter dem Dach der DMSG Landesverband Bayern e. V. sind bayernweit rund 200 MS Selbsthilfe- und Kontaktgruppen aktiv. Es gibt Angehörigen- und Neuerkranktengruppen, Stammtische und Gruppen die sportlich, künstlerisch oder kulturell aktiv sind. 
 

 

Dass Gemeinschaft essentiell für das persönliche Wohlbefinden und die Krankheitsbewältigung ist, erfahren wir bei der DMSG Bayern in über 60 Jahren Arbeit immer wieder. Wie Gemeinschaft in der DMSG aussieht und gelebt wird, möchten wir hier vorstellen: Segelwochenende am Ammersee, Begegnungstag Alcmona, Familientag auf dem Reiterhof und Run for Help.
 

In den 1960er Jahren war Informationen über MS und Selbsthilfe noch ein weitgehend weisser Fleck auf der MS-Landkarte. Ellen Galle (Diagnose seit 1957) erinnert sich daran, wie schwierig es war, mit Betroffenen in Kontakt zu kommen. 1983 gründete sie die erste Selbsthilfegruppe in Amberg für Menschen mit MS und berichtet aus der Pionierzeit der MS-Kontaktgruppen. In der Reportage lesen Sie auch, wie vielseitig die heutigen Vernetzungsmöglichkeiten über Facebook und Co sind. 

Viele MS-Erkrankte bemerken eine Verschlechterung ihrer MS, und dies unabhängig von einem Schub (PIRA). Dr. Thorsten Heider, Oberarzt am Klinikum St. Marien Amberg und Mitglied des Ärztlichen Beirats der DMSG Bayern, zeigt den aktuellen Forschungsstand dazu auf. Der Ansatz von PIRA lässt vermuten, dass bereits von Beginn an ein schleichender Entzündungsprozess stattfindet. 

Das persönliche Budget ist eine Sozialleistung und rechtlich im Sozialgesetzbuch verankert. Es soll Menschen mit Behinderung zu gleichberechtigter Teilhabe und Selbstbestimmung verhelfen. Wie man einen Antrag darauf stellt und was es besonders zu beachten gilt, zeigt der Artikel auf. 

Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe:

  • Serviceseite Multiple Sklerose
  • 50 Jahre MS Bazar
  • MS und Sport : Qigong
  • Der aktuelle Tipp: Kühlkleidung bei Multipler Sklerose
  • Fachtagung 2023
  • Über den Tellerrand geschaut
  • Ehrungen und Jubiläen
  • Aus dem Verband
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