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Aktuelle Informationen aus dem Landesverband

Mitgliederzeitschrift "Kontakt"

Neben dem Titelthema, das sich ausführlich mit einem MS-relevanten Thema beschäftigt, informiert unsere Zeitschrift über aktuelle Aktivitäten des Verbandes und seiner Mitglieder. Die Zeitschrift erscheint viermal im Jahr.


Kontakt 2 /2020

Hier erhalten Sie einen Einblick in die aktuelle Ausgabe.
Die gesamte "Kontakt" steht nur unseren Mitgliedern digital und als Printausgabe zur Verfügung.

Hier geht´s zur Anmeldung und zur Mitgliedschaft.

 

Titelthema:  Perspektiven in der MS-Therapie

Weitere Themen: Covid-19-Pandemie und MS

Der Ärztliche Beirat der DMSG Bayern nimmt Stellung und informiert: Die gegenwärtige Pandemie stellt für alle Menschen eine außergewöhnliche Belastung dar, für chronisch Kranke sicher noch mehr als für Gesunde. Da ist die Angst, selbst an COVID-19 zu erkranken oder gar daran zu sterben, die Angst, dass die Immuntherapie eine Coronavirus (SARS-CoV2) Infektion erleichtern könnte, dass ein neuer MS-Schub auftritt, dass man sich in der Praxis des Neurologen, einer MS-Ambulanz, im Krankenhaus oder am Arbeitsplatz ansteckt. Dazu kommen die gegenwärtige Isolierung („soziale Distanz halten“), vielleicht auch wirtschaftliche und berufliche Sorgen. Prof. Dr. med. Ingo Kleiter und Prof. Dr. med. Thomas Henze beziehen für den Ärztlichen Beirat der DMSG Landesverband Bayern Stellung zur aktuellen Situation und geben in dem Artikel medizinische und praktische Hinweise zum Umgang mit der Pandemie.

Myduc Stetzer ist Psychologin, systemische Therapeutin und Beraterin der DMSG-Beratungsstelle München. Sie beschreibt, welche unterschiedlichen Verhaltensweisen die Pandemie hervorrufen kann. Welche Möglichkeiten gibt es, mit Unsicherheiten, Ängsten und Zweifeln umzugehen? Der Alltag, den wir bisher kannten, hat sich verändert und es empfiehlt sich, neue Rituale und Tagesstrukturen in unseren neuen Alltag einzuplanen. Viele MS-Betroffene, so Stetzer, haben aufgrund der Diagnose MS  bereits starke Veränderungen und Umbrüche in ihrem Leben erlebt und und sind vielfach darin geübt, mit Zeiten der Veränderungen und Krisen umzugehen.

Seit Januar 2020 ist in der EU und damit auch in Deutschland Siponimod (Handelsname Mayzent® ) als neuer Wirkstoff zur Behandlung von sekundär progredienter MS (SPMS) zugelassen – allerdings mit Einschränkungen. Ozanimod (Handelsname Zeposia®) ist ein Prüfpräparat, das noch nicht zugelassen ist, jedoch bereits in zwei Phase III-Studien (SUNBEAM und RADIANCE) getestet wurde. Die Zulassung in Europa wird im Laufe des Jahres erwartet. Wir haben Prof. Dr. med. Ralf Linker, Direktor der Neurologischen Klinik an der Universität Regensburg sowie Prof. Dr. med. Ingo Kleiter, Ärztlicher Leiter und Geschäftsführer der Marianne-Strauß- Klinik Kempfenhausen, gebeten, die neuen Optionen und Entwicklungen in der Immuntherapie einzuschätzen.

 

Menschen mit Multipler Sklerose suchen häufig Hilfe bei Behandlungsverfahren, die außerhalb der universitär gelehrten Medizin stehen. Diese werden entweder „komplementär“ (ergänzend) oder alternativ zur konventionellen Medizin eingesetzt. Das Spektrum komplementär-alternativer Verfahren reicht von Lebensstilempfehlungen (Ernährung, Bewegung, Entspannung) über Einzelsubstanzen (Vitamine, Spurenelemente), Pflanzenextrakten bis zu komplexen Diagnostik- und Behandlungssystemen wie der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) oder der klassischen Homöopathie. Autor des Beitrags ist Dr. med. Axel Eustachi, Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Akupunktur.

 

Gehen ist die natürlichste Art der Fortbewegung. Was geschieht jedoch, wenn aufgrund einer neurologischen Erkrankung das Gehen und Laufen nicht mehr selbstverständlich sind? Tatsächlich sind dafür komplexe Abläufe in Nervensystem und Muskulatur nötig. In diesem Beitrag werden unterschiedliche Therapiekonzepte für modernes Geh- und Stehtraining vorgestellt.  Im Fokus steht dabei eine neue Generation an Hilfsmittel-Technologie, beispielsweise das robotikgestützte Gangtraining. Fakt ist: Roboter als Hilfsassistenten werden wir zukünftig häufiger in Rehakliniken und Physiopraxen antreffen.

Life Kinetik, Neuro-Fitness oder Neuro-Athletic – was verbirgt sich hinter diesen Trainingsmethoden und warum sind sie für MS-Betroffene interessant? Egal ob Life Kinetik, Neuro-Athletic oder Neuro-Fitness, hinter den unterschiedlichen Bezeichnungen stecken ähnliche Prinzipien, die auf das Zusammenspiel zwischen Gehirn, Nerven und Bewegung zielen. Die einen Methoden zielen mehr auf die Verbesserung der Kognition, die anderen auf besser oder schneller funktionierende Muskeln, immer aber geht es um die Verbindung von beidem. So finden die Techniken nicht mehr nur im Sport, sondern auch als Rehabilitationstraining für Schlaganfall-Patienten oder MS-Betroffene Anwendung.

Bereits Anfang April strahlte die Sonne tagelang am wolkenlosen blauen Himmel und Temperaturen von weit über 20 Grad gaben einen Ausblick auf das, was uns im Hochsommer erwarten könnte: Heiße Temperaturen, kaum ein Lüftchen und tropische Nächte. Ein Albtraum für viele MS-Betroffene, denn Hitze kann die Krankheitssymptome verstärken und zu rascher Ermüdung führen. Viele denken deshalb über den Einbau einer Klimaanlage nach. Die freie Autorin Heike Gruner hat sich für Sie schlau gemacht und mit einem Experten und einer MS-Betroffenen gesprochen.

Die MS ist eine Erkrankung des Zusammenspiels von Immunsystem und Nervensystem; Therapien der MS beeinflussen das Immunsystem, um es von einem Angriff auf Nervenzellen abzuhalten, und Impfungen aktivieren Teile des Immunsystems, um einen Schutz vor Infektionen zu gewährleisten. Was ist bei MS-Medikamenten zu beachten? Was ist bei Reisen zu beachten? Dr. Stephan Gierer ist Facharzt für Neurologie, Akupunktur und Schlafmedizin in Dillingen/Donau und gibt in seinem Beitrag darauf Antworten.

Die berufliche Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen wird im Neunten Sozialgesetzbuch, SGB IX geregelt. Für MS-Betroffene sind bei der beruflichen Rehabilitation spezifische Einrichtungen der Rehabilitation und die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben maßgebend. Wer ist für was zuständig und welche Leistungen umfassen einzelne Maßnahmen? In diesem Artikel erhalten Sie einen Überblick.

Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe:

  •  Angebote der DMSG Bayern Beratungsstellen in Zeiten der Corona-Krise
  • Delegiertenwahl 2020
  • Über den Tellerrand geschaut
  • Welt MS Tag 2020
  • Der aktuelle Tipp
  • Aus dem Verband
  • Ehrungen
     

Blick in die Redaktion

Die Zeitschrift entsteht bei uns im Haus. Zum festen Redaktionsteam gehören der Geschäftsführer und eine Handvoll Mitarbeiter aus der Öffentlichkeitsarbeit und dem Sozialdienst. Regelmäßig unterstützen uns dabei ehrenamtlich der Ärztliche Beirat und Gastautoren. Unsere Zeitung entwickelt sich immer weiter, dabei bleiben wir unseren Prinzipien treu und informieren fundiert, unabhängig und allgemeinverständlich für unsere DMSG Mitglieder.

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