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Fachtagung der DMSG Bayern

Der DMSG Landesverband Bayern e. V. führt jährlich eine Fachtagung für MS-Betroffene sowie die interessierte Öffentlichkeit durch. Experten, darunter vor allem Medizinier und Neurologen, präsentieren dabei jeweils aktuelle Erkenntnisse aus der MS-Forschung und Therapie, zeigen Wege im Umgang mit der Erkrankung auf oder geben sozialrechtliche und praktische Hinweise.


Fachtagung 2021

Fachvorträge statt Fachtagung

 

Leider kann auf Grund der Corona-Situation auch in diesem Jahr die Fachtagung der DMSG Bayern in der geplanten Form nicht stattfinden. Sie wird noch einmal auf das nächste Jahr verschoben.

 

Fachvorträge statt Fachtagung
 
Statt der zweitägigen Fachtagung bieten wir Ihnen im Juni 2021 jedoch eine Online-Vortragsreihe an. Die Themen und Termine finden Sie nachstehend. Eine Anmeldung ist jeweils über das entsprechende Formular bei der Veranstaltung möglich.

 

Donnerstag, 10. Juni 2021, 17:30 bis 18:30 Uhr

Neuropsychologie und MS
Referentin: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Iris-Katharina Penner, Zentrum für angewandte Neurokognition und Neuropsychologische Forschung der Universitätsklinik Düsseldorf

Neuropsychologische Probleme bei MS-Patienten – vorwiegend Konzentrations-, Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen sind in ihrem vollen Ausmaß erst seit ca. 30 Jahren bekannt. Defizite bei der Versorgung von MS-Patienten bestehen aber immer noch. Häufigkeit, Diagnostik, Bedeutung für den Alltag und therapeutische Möglichkeiten werden in diesem Online-Vortrag besprochen.

 

Montag, 14. Juni 2021, 17:30 bis 18:30 Uhr

Psyche und Immunsystem
Referent: Prof. Dr. med. Christoph Heesen, Leiter der MS-Ambulanz, Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Äußere Faktoren werden für die Entstehung der MS mit ca. 75% Anteil verantwortlich gemacht und auch der Verlauf der MS wird durch äußere Faktoren mitbeeinflusst. Oft entsteht der Eindruck, dass auch psychische Einflüsse den Verlauf der Krankheit modifizieren. Auf der anderen Seite liegt der MS eine Störung des köpereigenen Abwehrsystems zugrunde, also eine sogenannte Autoimmunkrankheit. Kann durch eine psychische Belastung das Immunsystem dazu veranlasst werden, neue Entzündungsherde in Gehirn und Rückenmark zu verursachen?
Anmeldefrist abgelaufen.
 

Dienstag, 15. Juni 2021, 17:30 bis 18:30 Uhr

Der natürliche Verlauf der MS. Warum es so schwierig ist, etwas Unvorhersehbares zu prognostizieren und zu therapieren.
Referent: Prof. Dr. med. Prof. h. c. Heinz Wiendl, Direktor Klinik für Neurologie mit Institut für Translationale Neurologie, Universitätsklinik

Nur wenige Krankheiten haben einen so unvorhersehbaren Verlauf wie die MS. Das hat zur Konsequenz, dass die Krankheitsverläufe einzelner Betroffener mit denen anderer nicht vergleichbar sind und sich damit therapeutische Erfolge oder Misserfolge nicht ohne weiteres von einem Patienten auf den anderen übertragen lassen. In diesem schwierigen Umfeld trotzdem dem einzelnen Patienten sinnvolle und verlässliche Auskünfte über die zu erwartende Wirkung der Medikamente geben zu können, erfordert umfangreiche wissenschaftliche Kenntnisse über den Krankheitsverlauf und wissenschaftlich begründete strikte Maßnahmen bei der Erprobung neuer Medikamente. Und weil der Verlauf der Krankheit so unvorhersehbar ist, kommt es auch bei Patienten zu einer Verbesserung ihres Krankheitsverlaufes, die „nur“ ein Scheinmedikament, ein Placebo bekommen.

Anmeldung ausschließlich über dieses Formular.

 

Donnerstag, 17. Juni 2021,17:30 bis 18:30 Uhr

Multiple Sklerose: Von einem der traurigsten Kapitel der Medizin bis hin zu den heutigen Therapiekonzepten

Referent: Prof. Dr. med. Hans-Peter Hartung, Direktor der Klinik für Neurologie und Neuropsychiatrie des LVR-Klinikums, Universitätsklinikum Düsseldorf

Die MS galt viele Jahre als "trauriges Kapitel in der Medizin". Heute bestehen aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse jedoch klare Konzepte bei der Diagnostik und Therapie der Krankheit mit im Vergleich zu damals unglaublichen Fortschritten.Daraus wird erkennbar, was heute diagnostisch und therapeutisch möglich ist und wo die Grenzen sind.
Anmeldung ausschließlich über dieses Formular.

 

Für die Teilnahme melden Sie sich im Vorfeld bitte über das jeweilige Formular an. Mit Ihrer Anmeldung akzeptieren Sie die Datenschutzbestimmungen bezüglich Online-Veranstaltungen. Die entsprechenden Informationen finden Sie bei der Anmeldung im Formular.

Die Veranstaltungen finden online über „Webex“ statt. Die Zugangsdaten für die jeweilige Online-Veranstaltung erhalten Sie zeitnah zur Veranstaltung per E-Mail. Bitte loggen Sie sich mit diesen Zugangsdaten in die Online-Konferenz ein. Die Teilnahme ist kostenfrei

 

 


Rückblick Fachtagung 2019

Hier finden Sie das Programm sowie die Abstracts der Referenten.

 

Gleich und doch verschieden – wie Zwillingsstudien auslösende Faktoren von Krankheit aufspüren können

Dr. Lisa Ann Gerdes, Institut für Klinische Neuroimmunologie, LMU München

 

Wo die Reise hingeht: Ein Bluttest zur Bestimmung der Wirksamkeit der Immuntherapie?

Prof. Dr. Bernd C. Kieseier, Universitätsklinikum Düsseldorf

 

Immuntherapie der MS:Induktionskonzept versus Eskalation?

Prof. Dr. Mathias Mäurer MHBA, Chefarzt Neurologie und Neurologische Früh­rehabilitation Klinikum Würzburg Mitte, Juliusspital

 

Wann ist ein Schub ein Schub und wie wird er behandelt?
Prof. Dr. Ingo Kleiter,  Ärztlicher Leiter & Med. Geschäftsführer Marianne-Strauß-Klinik, Berg/Kempfenhausen

 

Wie weit kann ich Entstehung und Verlauf der MS selbst beeinflussen? Sind Umweltfaktoren Schuld an der Krankheit?
 Prof. Dr. Ralf Linker, Direktor Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Regensburg

 

Loslassen
Martin Nobs, Psychologe, Paar- & Familientherapeut, Friederika Stiftung, Walkringen (Schweiz)


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